Schlagwort-Archive: Rundfunkarchiv

Flucht und Vertreibung im Medium Hörfunk. Annäherungen an eine terra incognita

Der NWDR-Reporter Günter Schwermer interviewt Ende der 1940er Jahre ein “Flüchtlingskind” in Norddeutschland. - Foto: (c) Schwermer. Forschungsstelle Mediengeschichte, Hamburg

Der NWDR-Reporter Günter Schwermer interviewt Ende der 1940er Jahre ein “Flüchtlingskind” in Norddeutschland. – Foto: (c) Schwermer. Forschungsstelle Mediengeschichte, Hamburg

Am 18. und 19. Juni fand in den Räumlichkeiten des Deutschen Rundfunkarchivs (DRA) in Frankfurt am Main die Tagung „Rundfunkgeschichten von ‘Flucht und Vertreibung'“ statt (Programm). Ziel war es, Forscher unterschiedlicher Disziplinen sowie Rundfunkarchivare aus dem ganzen Bundesgebiet miteinander ins Gespräch zu bringen und neue Forschungen in diesem Themenbereich zu initiieren.

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Happy World Day for Audiovisual Heritage!

Am 27. Oktober ist Welttag des Audiovisuellen Erbes. Bereits seit dem Jahr 2005 wird dieser Tag auf Initiative des „Co-ordinating Council of Audiovisual Archives Associations“ (CCAAA), der „International Association of Sound and Audiovisual Archives“ (IASA) sowie weiterer Verbände und unter Schirmherrschaft der UNESCO begangen.

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Halleluja! „Genome“ ist da!

Endlich! Das ambitionierte Projekt zur Digitalisierung der Programmankündigungen in der von der British Broadcasting Corporation (BBC) herausgegebenen Programmzeitschrift „Radio Times“ – gewissermaßen der britischen „HörZu“ – hat dieser Tage heimlich, still und leise sein Ziel erreicht. Am 15. Oktober 2014 meldete die BBC in ihrem „About the BBC Blog“ Vollzug und stellte eine Beta-Version der für diesen Zweck neu geschaffenen Datenbank „Genome“ der interessierten Öffentlichkeit vor.

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Initiative zur Erschließung von Quellen der US-Radiogeschichte

Anfang des Jahres ist in den Vereinigten Staaten die Radio Preservation Task Force (RPTF) entstanden, die sich um eine systematische Erschließung, Bewahrung und wissenschaftliche Nutzung der im Lande verstreuten Sammlungen und Archivbestände der US-Rundfunkgeschichte bemühen soll. Zweifelsohne handelt es sich hierbei um eine  vorbildliche Initiative, deren Arbeit nähere Beachtung verdient! Die ersten Ergebnisse der Arbeit sollen ab 2015 zur Verfügung stehen.

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Rezensiert: Das Gedächtnis des Rundfunks

Meine Besprechung des Bandes

MARKUS BEHMER/BIRGIT BERNARD/BETTINA HASSELBRING (Hg.): Das Gedächtnis des Rundfunks. Die Archive der öffentlich-rechtlichen Sender und ihre Bedeutung für die Forschung, Wiesbaden: Springer VS, 2014, 464 S., 49,99 € (Softcover), 39,99 € (eBook)

für die Vierteljahrschrift für Sozial- und Wirtschaftsgeschichte ist da! Veröffentlicht wurde sie just in Band 101 / 2014 / Heft 3 (pdf).

Das Buch gibt einen guten Überblick über die Archivlandschaft des öffentlich-rechtlichen Rundfunks in der Bundesrepublik. Die primär für innerbetriebliche Zwecke eingerichteten Archive und Sammlungen in den Rundfunkanstalten sind aus allerlei formalen sowie (durchaus nachvollziehbaren!) praktischen Gründen traditionell nur eingeschränkt öffentlich zugänglich; wobei auch die Nutzung für wissenschaftliche Zwecke verschiedentlich auf Schwierigkeiten stieß/stößt.

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