Archiv der Kategorie: Mediengeschichte

Die unerhörte Generation. Das Buch ist da!

Nach der langen Funkstille auf diesem Kanal ist es vermessen und frech, das Schweigen mit unverfrorener Eigenwerbung zu brechen – ich tue es trotzdem… 😉

Im Göttinger Wallstein Verlag ist Anfang des Monats meine Dissertationsschrift erschienen:

Die unerhörte Generation. Jugend im westdeutschen und britischen Hörfunk, 1945-1963.

Cover der im Wallstein Verlag veröffentlichten Arbeit. (c) Wallstein Verlag GmbH

Cover „Die unerhörte Generation“. (c) Wallstein Verlag GmbH

Nach dem Zweiten Weltkrieg entspann sich in Westdeutschland und Großbritannien eine intensive, von ambivalenten Zukunftserwartungen geprägte Debatte über die Jugend. Die Formen, Bedingungen und Bedeutungen der Darstellung von Jugend und Jugendkultur(en) im west-deutschen und britischen Hörfunk in den ersten beiden Jahrzehnten nach dem Zweiten Weltkrieg stehen im Mittelpunkt der medien- und kulturhistorischen Studie.

„Jugend“ wird dabei nicht nur als biologisches Phänomen, sondern auch und vor allem als soziales und kulturelles Konstrukt verstanden, das durch kommunikative und performative Akte kontinuierlich neu geschaffen und erfahren wird. Entsprechend unter-liegen diese Akte, ebenso wie deren öffentliche Wahrnehmung und Bewertung, dem steten historischen Wandel.

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Flucht und Vertreibung im Medium Hörfunk. Annäherungen an eine terra incognita

Der NWDR-Reporter Günter Schwermer interviewt Ende der 1940er Jahre ein “Flüchtlingskind” in Norddeutschland. - Foto: (c) Schwermer. Forschungsstelle Mediengeschichte, Hamburg

Der NWDR-Reporter Günter Schwermer interviewt Ende der 1940er Jahre ein “Flüchtlingskind” in Norddeutschland. – Foto: (c) Schwermer. Forschungsstelle Mediengeschichte, Hamburg

Am 18. und 19. Juni fand in den Räumlichkeiten des Deutschen Rundfunkarchivs (DRA) in Frankfurt am Main die Tagung „Rundfunkgeschichten von ‘Flucht und Vertreibung'“ statt (Programm). Ziel war es, Forscher unterschiedlicher Disziplinen sowie Rundfunkarchivare aus dem ganzen Bundesgebiet miteinander ins Gespräch zu bringen und neue Forschungen in diesem Themenbereich zu initiieren.

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Radio Hamburg – a station of the Allied Military Government

Vor 70 Jahren: Radio Hamburg geht auf Sendung

Als Colonel Prince Lieven, Major Paul A. Findlay und Captain Herbert am 4. Mai 1945 gegen 10 Uhr vor dem Funkhaus des Reichssenders Hamburg im Stadtteil Rotherbaum vorfuhren, fanden sie es weitgehend unzerstört vor. Am Vorabend war Hamburg nach langwierigen Verhandlungen kampflos an die britischen Truppen übergeben worden. Diese hatten schon einige Tage südlich der Elbe ausgeharrt und machten sich nun zielstrebig daran, mit dem „Military Government Detachment 609 (Land / Region) Hansestadt Hamburg“ und beigeordneten Facheinheiten die Regierungs- und Verwaltungsgeschäfte sowie die Medienlandschaft in der Freien und Hansestadt zu übernehmen.

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Sendeschluss für „Lord Haw-Haw“

Vor 70 Jahren, am 30. April 1945 war Schluss. Im Hamburger Hotel „Vier Jahreszeiten“ wurde die letzte Ausgabe der speziell an britische Hörer gerichteten deutschen Propagandasendung „Germany Calling“ mit William Joyce aufgezeichnet und am Abend über die noch intakten Kurzwellen-Sendeanlagen des Reichssenders Hamburg ausgestrahlt.

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Measuring television’s social impact in the 1960s

Das Video der Keynote unserer Gastvortragenden, Christina von Hodenberg, zum Auftakt des „Entangled Media Histories“ Forums III in Hamburg (25.11.2014) ist nun via der Plattform Lecture2Go der Universität Hamburg online zugänglich: „Measuring television’s social impact: Transitional audiences in the era of limited choice“. Die Vorstellung der Referentin oblag mir.

Video „Measuring television’s social impact“ via lecture2go – click on the photograph!

The video of the keynote lecture of our guest Christina von Hodenberg opening the „Entangled Media Histories“ Forum III in Hamburg (25.11.2014) ist now online via Hamburg University’s Lecture2Go-platform: „Measuring television’s social impact: Transitional audiences in the era of limited choice“. She was introduced by me.

Neue Vielfalt in historischer Perspektive: Konferenz über Medienpluralität und -konkurrenz

Vom 15. bis 17. Januar fand in Hamburg die Jahrestagung 2015 der Fachgruppe Kommunikationsgeschichte der Deutschen Gesellschaft für Publizistik- und Kommunikationswissenschaft (DGPuK) statt. Unter dem Titel „Neue Vielfalt. Medienpluralität und -konkurrenz in historischer Perspektive“ wurde unter anderem an den Start des kommerziellen, vulgo: privaten Rundfunks in der Bundesrepublik vor 30 Jahren erinnert und generell Fragen der quantitativen und qualitativen Vielfalt im Medienbereich erörtert. Als Gastgeber fungierte die zu Jahresbeginn umbenannte Forschungsstelle Mediengeschichte (bislang: Forschungsstelle Geschichte des Rundfunks in Norddeutschland), einem Kooperationsprojekt des Hans-Bredow-Instituts für Medienforschung, der Universität Hamburg (Department Sprache Literatur Medien I) und des Norddeutschen Rundfunks. Im Rahmen der Tagung wurde mir der Nachwuchsförderpreis Kommunikationsgeschichte 2015 verliehen.

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Nachwuchsförderpreis Kommunikationsgeschichte 2015

Am Freitag, 16.01.2015, wurde mir in Hamburg der „Nachwuchsförderpreis Kommunikationsgeschichte 2015“ der Deutschen Gesellschaft für Publizistik- und Kommunikationswissenschaft (DGPuK) verliehen!

DGPuK Nachwuchspreis KG

Inmitten zweier Juroren (Christian Schwarzenegger (l.) und Thomas Birkner (r.).

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